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Ende März demonstrierten wir gemeinsam für den Erhalt des Hafenplatzes und gegen eine abstruse Idee von Fussballplätzen auf dem Ex-Migrol Areal.
Zwei Monate später finden wir uns in derselben Situation wieder, gefährdet durch Parkplätze der Scope.
Auf Diskussionen in Medien und Politik folgte Mitte April der Regierungsratentscheid, welcher besagt, dass sich der Hafenplatz auf eine Fläche von 2500 m2 (was einem Drittel der heutigen Fläche entspricht) zu verkleinern hat um vorerst weiterbestehen zu können. Ein absurder Entscheid, denn ein Weiterleben ist für uns so nicht möglich.
Mit dem von der Regierung (still und heimlich) ausgesuchten Verein Shift Mode waren wir seither regelmässig im Gespräch und versuchten, eine für beide Parteien realistische Lösung zu finden. Der Verein hatte erst öffentlich erklärt, dass er sich mit der Restfläche zufrieden gibt weil sie nicht wollen, dass der Hafenplatz weichen muss. Shiftmode fordert jetzt mindestens 10’000 m2, ist aber doch nicht bereit sich unserem Kompromissvorschlag (5000m2 Wagenplatz / 10’000m2 Shiftmode) anzuschliessen.
Zudem findet im Juni wie letztes Jahr die Kunstmesse Scope statt. Diese wurde verpflichtet, zusätzlich zum für die Ausstellungshalle gebrauchten Raum, Fläche für Parkplätze zu schaffen. Letztes Jahr gings auch ohne. Aufgrund dessen stellte uns die Scope (entgegen mündlicher Zusagen „da finden wir eine Lösung“ Zitat Patrick Tschan) letzten Mittwoch das Ultimatum, bis am Montag die von der Scope gemietete Fläche zu räumen. Falls dies nicht der Fall sein sollte, werde Strafanzeige gegen die Stadt Basel gestellt und somit Grundlage für eine Räumung geschaffen.
Dies alles bedeutet, dass wir akut räumungsbedroht sind. Ende Woche wurde allen beteiligten Parteien ein Lösungsvorschlag gesendet, welcher beinhaltet, dass wir auf einen Teil unserer Fläche verzichten (1500 m2).
Unsere Schmerzgrenze ist mit diesem Rückzug erreicht. Anders können unsere Projekte nicht weiterbestehen.